Das Potenzmittel Levitra und seine Wirkungsweise
Sind Sie zufrieden mit Ihrem Sexualleben? Falls ja, gehören Sie zu einer Minderheit. Viele Männer stehen heutzutage ebenso wie Frauen unter einem permanenten Leistungsdruck, der auch vor dem Bett nicht Halt macht. Ein zunehmend verstärkt auftretendes Problem liegt im Bereich der erektilen Potenz des Mannes, oder anders ausgedrückt: Eine wachsende Zahl von Männern leidet unter Potenzstörungen. Doch nur die wenigsten Männer reden gern über ihre erektile Dysfunktion, schon gar nicht mit der Partnerin oder mit Freunden, höchstens mit dem Urologen. So ist es zu erklären, dass innerhalb der letzten zehn Jahre ein Boom an Potenzmitteln zu verzeichnen ist, der unter anderem ein Präparat hervorgebracht hat, dass mittlerweile zum Standard in der Behandlung von Potenzstörungen gehört: Levitra. Levitra wird von Bayer Healthcare vertrieben und seit dem 15. März 2003 auf dem Markt. Die Wirkungsweise von Levitra sieht dabei wie folgt aus: Ein so genannter Phosphodiesterase-Hemmer Typ 5, kurz PDE-5-Hemmer oder PDE-5-Inhibitoren verstärkt die Blutzufuhr in den Penis und sorgt dafür, dass stabile und dauerhafte Erektionen entstehen. Die Einnahme von Levitra wird für mindestens 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr empfohlen, die Wirkungsdauer liegt bei etwa vier bis fünf Stunden. Die Wirkung wird durch die vorherige Einnahme von schwerverdaulichen und fettreichen Mahlzeiten dementsprechend abgeschwächt. Die höchste Konzentration des Wirkstoffes im Blutplasma ist nach etwa dreißig bis hundertzwanzig Minuten erreicht. Natürlich muss die Erektion durch entsprechende Stimulationen angeregt werden, dann sind auch mehrfache Erektionen während der Zeit möglich.
Wie wirkt Levitra nun?
Im Zuge einer sexuellen Erregung wird im Schwellkörper des Penis Stickoxyd in die Blutbahn abgegeben, dass die Bildung eines Enzyms anregt. Es führt zur Erschlaffung der glatten Muskeln im Schwellkörper und zur Erektion, da mehr Blut in den Schwellkörper einfließt. Ein anderes Enzym- Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5)- baut das zuvor aufgebaute Enzym wieder ab- die Erektion kommt zum erliegen. Genau an diesem Punkt setzen die so genannten Phosphodiesterase-Hemmer an und unterbinden den Abbau des Enzyms- die Erektion bleibt erhalten.
