Aphrodisiaka als Turbo für die Liebe

Viele Männer und Frauen sehnen sich nach einer immer währenden, positiven „Performance“, wenn es um Sex geht. Vor allem die Männer wollen immer buchstäblich „gut dastehen“. Hierfür sind oftmals alle Mittel Recht: Die Nachfrage nach Aphrodisiaka und Potenzmitteln steigt seit Jahren. So werden verschiedenen Lebensmitteln Wirkungen als Aphrodisiaka nachgesagt, wie zum Beispiel Kopfsalat oder Feldsalat. Hierbei geht es vor allem um den Milchsaft von Kopfsalat, der von indigenen Völkern früher sogar als Samenflüssigkeit der Götter verehrt worden ist. Feldsalat soll opiatähnliche Stoffe enthalten, die entspannend für den Liebhaber sind. Auch Sellerie steht im Ruf, ein Aphrodisiakum für den Mann zu sein. Weitere Lebensmittel wie Austern und Meeresfrüchte allgemein sowie Chili-Schoten sind ebenfalls Aphrodisiaka und beeinflussen zunächst die Libido von Frauen und Männern, aber auch die Potenz von Männern positiv. Der Wunsch nach Lust- und potenzfördernden Mitteln ist fast so alt wie die Menschheit, weshalb es eine Vielzahl von natürlichen und pflanzlichen Potenzmitteln und Aphrodisiaka gibt, die in der Überlieferungstradition von indigenen Völkern eine große Rolle spielen. Auch in der Literatur gibt es viele Beispiele für Aphrodisiaka, ebenso wie Historiker einwandfrei die Verwendung von Aphrodisiaka durch namhafte historische Persönlichkeiten wie Napoleon und andere belegt haben. In der Antike wurden unterschiedliche Pflanzenblätter, Früchte und Wurzeln kombiniert, um eine libidofördernde Wirkung zu erzielen. Der weltberühmte Liebhaber Casanova zum Beispiel schlürfte regelmäßig Austern, um die Standhaftigkeit im Bett aufrechterhalten zu können.

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Autor: admin
Datum: Montag, 20. Oktober 2008 19:41
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