Beiträge vom September, 2011

Was ist das überhaupt, Potenz? – Definition Potenz

Freitag, 23. September 2011 12:51

Der Begriff Potenz kommt aus der lateinischen Sprache und ist von „potentia“ hergeleitet. Dieses Wort steht synonym für Kraft, Vermögen, Macht oder Fähigkeit – So jedenfalls lautet die Definition von Potenz.

Man kann unter dieser Bezeichnung mehrere verschiedene Sachverhalte verstehen:

Ein finanzkräftiger Investor beispielsweise wird nicht selten als potent, meist aber eher noch als solvent bezeichnet. In der Mathematik beschreibt Potenz eine Rechenoperation, in der Geometrie die Lage des Punktes in Bezug auf einen Kreis. In der Wort- und Sprachlehre kommt der Begriff ebenfalls vor, nämlich in der formalen Sprache. Die Philosophie versteht unter der Potenz eine Möglichkeit, die noch nicht realisiert wurde, also im Sinne von Vermögen. Sogar von ökologischer Potenz ist die Rede, wenn sich Organismus an Umweltveränderungen anpassen.

Häufig wird diese Bezeichnung aber auch in der Medizin, der Homöopathie und der Pharmakologie angewendet. So ist dies die Verdünnung einer Mixtur in der Homöopathie und eine Wirksamkeit schmerzstillender Medikamente im medizinischen Bereich. In der Humanmedizin ist von Potenz ebenfalls auf zweierlei Weise die Rede. So wurde ursprünglich die Zeugungsfähigkeit des Mannes als Potenz bezeichnet.

Heute versteht man unter Potenz bereits das Erektionsvermögen des männlichen Gliedes, auch als Penis bezeichnet. Dieses ist dadurch gekennzeichnet, dass der gesunde Mann bei sexueller Stimulation, wie Streicheln, Reiben einen Erektion bekommt. Das heißt, sein Glied wird steif und damit bereit für den Geschlechtsverkehr mit dem Partner oder der Partnerin.

Leidet der Mann unter einer Potenzstörung, so ist die Versteifung häufig zu schwach, nicht ausdauernd genug oder kommt überhaupt nicht zustande. In diesem Zusammenhang wird auch häufig der Gebrauch von Potenzmitteln genannt. Jedoch sind sie nicht immer das Mittel der Wahl bei einer Erektionsstörung. Die auch als erektile Dysfunktion bezeichnete Problematik kann nämlich unterschiedliche Ursachen haben. So können bestimmte Krankheiten, wie Diabetes (Zuckerkrankheit), Durchblutungsstörungen oder zu hoher Blutdruck Ursache für Potenzprobleme sein. Auch Stress ist eine häufige Ursache und betrifft häufig auch schon junge Männer. Die Mehrheit der Betroffenen liegt jedoch altersmäßig jenseits des 50. Lebensjahres.

Wird die Grunderkrankung behandelt, kann es sein, dass die Potenz des Mannes zurückkehrt bzw. nachhaltig unterstützt wird. Dazu ist es aber unbedingt nötig, dass der Mann seine Scheu überwindet und den Arzt seines Vertrauens in sein Problem einweiht. Häufig leidet nicht nur der Betroffene sondern auch seine Partnerschaft. Eine Potenzstörung kann für beide Sexualpartner sehr belastend sein. Mancher Partner/manche Partnerin reagiert verständnisvoller, wenn der Mann sich um eine Lösung bemüht.

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Potenzmittel und ihre Nebenwirkungen

Freitag, 23. September 2011 12:49

Das Potenzmittel Viagra ist ein Arzneimittel und wie bei allen Medikamenten ist es selbstverständlich möglich, dass es bei Einnahme Nebenwirkungen verursacht. Deshalb ist der Hersteller in der Pflicht und sich dieser Verantwortung auch bewusst, Langzeitstudien zu veröffentlichen.

Die Ergebnisse dieser Studien zeigen weitgehend keinerlei Nebenwirkungen des Potenzmittels. In einigen, wenigen Fällen wurden leichte Rötungen der Gesichtshaut festgestellt. In anderen Fällen leichte Kopfschmerzen. Diese möglichen Nebenwirkungen verschwanden allerdings nach dem Abklingen der Wirkung des Präparates. Auch steht noch immer nicht fest, ob diese Nebenwirkungen überhaupt durch das Präparat entstanden sind. Kopfschmerzen können letztlich auch ohne die Einnahme eines solchen Medikaments entstehen und von daher kann in den Langzeitstudien nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die in so seltenen Fällen von den Probanden beschriebenen Nebenwirkungen tatsächlich von Viagra ausgelöst wurden.

Trotzdem sollte der Umgang mit dem Potenzmittel Viagra, wie auch mit jedem anderen Medikament, nicht leichtfertig erfolgen. Aus diesem Grund ist das Präparat in Deutschland rezeptpflichtig. Ein umfangreiches Gespräch mit dem Arzt ist vor der Rezeptierung unbedingt erforderlich.

Die Einnahme von Viagra kann durchaus zu unerwünschten und riskanten Nebenwirkungen führen, wenn gewisse andere, körperliche Erkrankungen vorliegen oder der Patient bereits andere Medikamente dauerhaft einnehmen muss – in solchen Fällen kann es zu Wechselwirkungen kommen. Vor allem sollten Patienten, bei denen eine Herzerkrankung vorliegt, die Einnahme mit ihrem Arzt besprechen. Sie müssen nicht unbedingt auf das Potenzmittel verzichten, allerdings sollte die Einnahme ärztlich kontrolliert und überwacht werden.

Scheu vor diesen Gesprächen mit dem Arzt sollte kein Mann haben, sondern sich statt dessen bewusst machen, dass die erektile Dysfunktion keinesfalls ein Einzelfall ist, von dem man nur selbst betroffen ist, sondern von dem drei von fünf Männern in der Altersgruppe ab fünfzig Jahren betroffen sind. Auch jüngere Männer sollten keine falsche Scham empfinden, denn Erektionsstörungen sind häufig psychisch bedingt. Bei den wachsenden, beruflichen Anforderungen an den Einzelnen und dem damit verbundenen Stress ist es nicht verwunderlich, dass der Körper mit Alarmzeichen reagiert. Die Potenzmittel mindern den Leistungsdruck und die Manneskraft wird gestärkt.

 

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