Die Geschichte des Potenzmittels Vardenafil – besser bekannt als Cialis
Freitag, 26. September 2008 20:54
Die Entstehung von Medikamenten beginnt wie eigentlich fast immer auch im Fall des Potenzmittels Cialis im Labor. Angespornt von dem weltumspannenden Erfolg des Potenzmittels Viagra aus dem Hause Pfizer, arbeiteten Forscher weltweit in Laboratorien an einem möglichem Nachfolgeprodukt. Der Erfolg von Viagra war einfach zu verlockend: Durch dieses Potenzmittel schwoll der Börsenwert von Pfizer gewissermaßen über Nacht gewaltig an, Pfizer wurde zu einem milliardenschweren Unternehmen – dank eines einzigen Potenzmittels. Kein Wunder also, dass die Konkurrenten im Markt für Potenzmittel sich daran machten, Nachfolger zu entwickeln. Dabei wurde die Basis von Viagra erfolgreich kopiert: Bei Vardenafil, dem Basis-Wirkstoff von Cialis, dass 2003 in der Forschungsabteilung von Eily Lilly entwickelt worden ist, handelt es sich ebenso wie bei den Nachfolgern und Generika, etwa aus dem Hause BayerHealthcare um einen PDE-5-Hemmer.
Cialis wirkt also genauso wie Viagra und steht auch sonst dem Protagonisten in nichts nach- abgesehen davon, dass Cialis günstiger ist als Viagra. Im März 2003 wurde Cialis in Europa zugelassen. Die Vermarktung von Vardenafil unter dem Namen Cialis durch Eily Lilly erfolgte dann weltweit. Die Wirkung von Cialis ist relativ simpel zu erklären: Die Dauerhaftigkeit der Erektion wird durch ein Gleichgewicht zwischen körpereigenen Substanzen gesteuert- wichtig bei der Wirkung von Cialis ist vor allem die zweite Substanz, die sogenannte Phosphodiesterase-Typ 5 (PDE-5) – sie lässt die Erektion abschlaffen durch den Abbau der ersten Substanz. Genau dort setzt ein PDE-5-Hemmer und damit die Wirkung von Cialis an. Cialis hemmt schlicht und einfach die Wirkung von PDE-5-deshalb der Name PDE-5-Hemmer. Cialis sorgt so dafür, dass die Erektion hart bleibt – auch über Stunden.
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